17.12.2020
Allein in Deutschland werden laut Umweltbundesamt jährlich 2,8 Milliarden Einweg-Becher verbraucht. Bei rund 60 % davon handelt es sich um kunststoffbeschichtete Papierbecher, die aktuell im Müll landen, da sie nicht auf eine verhältnismäßige und ökonomische Weise recycelt werden können. Der Grund dafür ist die Kunststoffbeschichtung auf deren Innenseite, die verhindert, dass die Becher undicht werden oder aufweichen. Der Verbundstoff aus Papier und Kunststoff bremst den Recyclingprozess aus. Die Papierfasern ließen sich bisher nur mit enorm hohem Aufwand in speziellen Recyclinganlagen von der Kunststoffbeschichtung ablösen. Die Trennung der beiden Materialien ist allerdings die Voraussetzung dafür, dass die Papierfaser dem Recyclingkreislauf wieder zugeführt werden kann. Ein neu entwickeltes, innovatives Recyclingprodukt ermöglicht nun die Zurückführung des Frischfaserzellstoffes aus EinwegBechern in den Recyclingkreislauf auf ressourcenschonende und effiziente Weise und ohne unverhältnismäßigen Mehraufwand im Papieraufbereitungsprozess.
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